LUMA.LAUNISCH haben den Content Award in der Kategorie “Visuals” gewonnen!
Bereits zum dritten Mal wurde heuer von der ZIT der „Content Award Vienna“ ausgelobt, um die lokale Medienwirtschaft und Kreativszene zu stärken. Im Rahmen der Content Award Night wurden gestern Preise in der Höhe von insgesamt 40.000 Euro in den Kategorien Games, animierte Shorts, mobile Applikationen, animierte Characters, Visuals sowie der Publikumspreis/Open Category feierlich verliehen. Der Content Award Vienna richtet sich an ProduzentInnen medialer Inhalte, die ihre Formate wirtschaftlich verwerten und sich dazu mit neuen Geschäftsmodellen im digitalen Zeitalter auseinandersetzen. Die mit internationalen ExpertInnen besetzte Jury wählte die besten Projekte aus. Wir gratulieren LUMA.LAUNSCH zum Gewinn von 5.000 Euro in der Kategorie “Visuals” und ebenso jenen in dieser Kategorie Nominierten!
GewinnerInnen aller Kategorien unter www.contentaward.at
Gewinner in der Kategorie “Visuals”: LUMA.LAUNISCH mit “Innenweltkosmos”
www.lumalaunisch.com
Gesamtshow: 60 min // Trailer: 3’30
Die Jury hat die Entscheidung wie folgt begründet: Bei „Innenweltkosmos“ beeindruckt das Gesamtkonzept: das herausragende Zusammenspiel von Musik und Visuals, Bühnen-Outfit und immersivem Bühnen-Setup. Diese Produktion beweist einmal mehr, dass die Summe mehr ist, als die einzelnen Teile. Es ist zudem ein innovatives Konzept-Album entstanden, das im Club präsentiert wird. „Innenweltkosmos“ bietet sich für die weitere mediale Verwertung an.
„Innenweltkosmos“ zeichnet eine Realität nach umgekehrten Spielregeln, inspiriert von Cyrus Teeds Konzept der Hohlwelt sowie von Franz Werfels utopischen Fantastereien. Bilderwelten führen das Publikum hinters Licht und erklären die Welt, wie sie nicht ist. Eine verdrehte Welt öffnet sich in einer multidimensionalen Bühnenshow aus Projektion und Musik. Alles was existiert hat, stirbt niemals ganz, so auch die kuriosesten Theorien.
LUMA.LAUNISCH haben gemeinsam mit dem Bühnenbildner Geri Moser das Set für die Bühnenshow kreiert. Die Schichten der Hohlwelt spiegeln sich durch Projektions-Ebenen auf der Bühne wider. Designerin Verena Topitz fertigt kosmische Kostüme, Birgit Hertel illustriert fantastisch verkehrte Welten. Ken Hayakawa taucht das Team klanglich in den tiefen Kosmos der Innenwelt. Das VisualistInnen Duo LUMA.LAUNISCH besteht aus Astrid Steiner und Flo Launisch.
„Innovation bedeutet für uns (aber) vor allem inhaltlich und formal weiterzudenken. Die Technik ist ein Hilfsmittel, bei unseren Produktionen muss sie sich dem Inhalt und der Geschichte unterordnen. Die stärkste Innovation sehen wir darin, Bild und Musik eine Geschichte zu geben und somit zu einer neuen Entität werden zu lassen“. (Astrid Steiner)
departure ist mit LUMA.LAUNISCH in zweierlei Hinsicht verbunden: Mit der Förderung durch departure classic wird die Astrid Steiner Filmproduktion in den nächsten Jahren den unternehmerischen Fokus verstärkt auf die Visualisierung von Musik legen. Aufbauend auf bestehenden Kooperationen mit internationalen MusikerInnen und engen Kontakten zur Jazz- und Contemporary-Music-Szene in New York werden Synergien zwischen Wiener Firmen und internationalen PartnerInnen genutzt sowie die Vernetzung von Wirtschaft und Kreativität vorangetrieben. Als VisualistInnen-Duo haben LUMA.LAUNISCH auch bei der in Kürze erscheinenden Gustav Mahler Lied Collector’s Edition mitgewirkt und Gustav Mahlers “Des Knaben Wunderhorn” visualisiert.
Die Nominierten in der Kategorie “Visuals”
Gebrüder Stitch & LWZ im Rahmen der Fashion Week
www.wearelwz.com, www.gebruederstitch.com
Im September 2010 wurden die Gebrüder Stitch von der Vienna Fashion Week eingeladen, die Abschluss-Show am Eröffnungsabend zu gestalten. Die Live-Performance weist Theater-, Musik- und Tanzelemente auf. Die Visuals sind einfach und reduziert. Visuals als zusätzliche Erzählebene sind für den Fashionshowkontext atypisch. „Für die Visualisten von LWZ liegt die subjektive Innovation in der ungewohnten „Bühne“, die die Fashion Week darstellt und ebenfalls in der Notwendigkeit, sich für das Projekt in einem 14-tägigen interaktiven Schaffensprozess auf andere Perspektiven und Disziplinen einzulassen und gemeinsam formelles Neuland zu betreten“, erklären die Gebrüder Stitch.
Das Basismaterial wurde – wie alle Grafiken und Illustrationen, die die Gebrüder Stitch verwenden – von Harald Lustinger gezeichnet. Die statischen Bilder wurden später von LWZ um eigene Illustrationen ergänzt und animiert.
Im Mai 2010 starteten die Gebrüder Stitch – Michael Lanner und Moriz Piffl – mit ihrem Betastore. Was als temporärer Pilotversuch für die lokale Endfertigung von Jeans als individualisierte Einzelstücke auf Maß geplant war, ging aufgrund der großen Nachfrage nahtlos in den laufenden Betrieb über. Die Unternehmensgründung sowie die Entwicklung von Functional Jeans und der Ausbau neuer Vertriebswege wurden von departure gefördert.
Neon Golden mit „Showreel 2010-2011“
www.neongolden.net

Die Visualisten des Kollektivs Neon Golden haben einen klaren Schwerpunkt: Stage- und Eventdesign. Ihr Fokus liegt dabei weniger auf den Visuals an sich, als vielmehr auf der Gesamtkomposition und Raumkonfiguration. Der Begriff „Visuals” wird in ihrer Arbeit weit definiert, da Neon Golden auch das Setting als „Content” begreifen. Die Symbiose aus Setup, Dramaturgie und Inhalt steht im Vordergrund. „Unser Fokus liegt auf einer klaren Handschrift. Projektion, LED, Licht, Laser etc. verschmelzen dabei zu einem Gesamtkunstwerk, das auf den jeweiligen Audio-Artist/ Event eingeht und speziell für diesen entwickelt wird“. (Stefan Kainbacher)
Neon Golden wurde 2005 von Stefan Kainbacher gegründet. 2011 besteht das Kollektiv aus 14 Mitgliedern.
Gewinner des WSE Partnerpreises (Hard- und Software im Gegenwert von 5.000 Euro): BILDWERK mit „Klub Market”
http://www.bildwerk.tv/

„Klub Market” ist eine permanente Panorama-Mapping Installation auf Akustikpaneelen. Bildwerk wurde im Sommer 2010 beauftragt, für den neuen Wiener „Klub Market“ am Naschmarkt eine Videoinstallation zu konzipieren, die auf den Einsatz konventioneller VJ-Clips verzichtet und sich in den gegebenen Raum einfügt. Die Lage des Klubs im Keller eines Wohnhauses erforderte aufwändige akustische Maßnahmen zur Schalldämmung – die Idee, auf die verbauten Akustikdämmpaneele zu projizieren, wurde geboren. Durch die quadratische 8×8 Pixelstruktur der Paneele entsteht bei den BetrachterInnen der Eindruck von selbstleuchtenden LED-Elementen.
Die Installation kann jedoch bedeutend mehr. Durch die Digitalprojektion wird eine wesentlich höhere Auflösung der einzelnen „Pixel” erreicht, die Animations- und Farbgestaltungsmöglichkeiten sind deutlich größer. Auf Grund der Flexibilität der zugrunde liegenden Software können die Pixel mit Texturen versehen und Animationen aus einem Audiosignal in Echtzeit generiert werden.





