Das Problem:
UserInnen ändern in bezug auf medienkonvergente Angebote ständig ihre Meinung, sind voller Widersprüche und lernen nicht daraus, wenn sie damit auf die Nase fallen. Trotzdem agieren sie immer aus besten Wissen und Gewissen.
Die Realität:
Während UserInnen in der Entwicklungsphase eines medienkonvergenten Angebotes mehr Features und eine Maximierung der Performance durch den Einsatz komplexerer Technolgien wollen, möchten sie in einer späteren Phase mehr Komfort in der Nutzung, Effizienz und Verlässlichkeit.
Das Posting Capability vs. Usability geht auf dieses Dilemma der UserInnen ein, und erklärt warum einige der bahnbrechendsten Medienangebote später ungenutzt in der Ecke landen.
Die Lösung:
Anstatt UserInnen in komplizierten Marktforschungsmechaniken bis ins Detail zu fragen was sie wollen, und damit ungewollt dem Userinnen-Dilemma Tür und Tor zu öffnen, geht es insbesondere in der Entwicklungs- und Einführungsphase eines neuen Mediums darum, UserInnen im Rahmen eines Top-Down Bottom-up Prozesses aktiv einzubeziehen.
Don´t ask them! Call them für action!
Watch, what’s going to happen. Enrich the user experience based on real and not anticipated needs. Participate through their success.
Das Convergent Design Model, dessen Bausteine in den nächsten Postings noch einzeln genauer beschrieben werden, zeigt, wie dieser Prozess intiiert und administriert werden kann.
Posted in Allgemein,Designing Convergent Experience,Lifestyle Advertising | 2 KommentareNaja, liest sich in der Theorie nicht schlecht… steht aber in krassem Widerspruch zur Realität des Rapid Development im Web. Bei dem hier skizzierten User-Involvment Modell besteht das Problem darin, dass User selbst Programmierer bzw. zumindest sehr media-savy sein müssen, um zu wissen, was denn überhaupt möglich ist, sowohl technologisch als auch in Usability-Hinsicht.
Zunächst sind sie sicher Innovatoren und early adopters
Ich denke, dass sind längst nicht nur an Programmierer und ein Open Source-Prinzip und meine, dass Priimzip handeln lassen, beobachten und darauf reagieren sehr wörtlich. da kann Sophistication entstehen oder aber auch ganz Banales.
Bspw. hat der Mobilfunker Virgin so ein Programm aufgelegt
http://www.virginmobileinsiders.com/ und bereits 2003 ein komplettes Application-, und Interfacedesign nach einer ähnlichen methode entwickelt.mit erstaunlichen ergebnissen.
ich werde im laufe der zeit hier aber noch eine reihe anderer beispiele posten.